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Werkstaat Contemporary Ceramics
/ made in Heidelberg



  • Zu Gast: Athina + Vasilis Hatzimichailidis

    Das Mittelmeer zum Anfassen
  • Zu Gast: Cream aus Athen. Meiner Hauptstadt!

    Ein hervorragendes Beispiel der Zeitgenössischen Keramikszene Athens
  • Zu Gast: Salzbrandarbeiten von Monika Debus

    Die mehrfach Preisgekrönte Künstlerin Monika Debus ist mit Ihren Kleinarbeiten zur Gast in den Räumlichkeiten der Oberbadgasse 2, 69117 Altsatdt Heidelbergs.






Papadopoulou Stavroula
WerkStaat - Contemporary Ceramics

Address: Oberbadgasse 2, 69117 Heidelberg, Deutschland
Open hours: Thursday – Friday: 10:00 – 18:30
Saturday: 10:00 – 17:00 

Tel
: 01773197877
Email: werkstaat@gmx.de



 
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    Zu Gast: Salzbrandarbeiten von Monika Debus

    St. Papadopoulou | December 12, 2017 | blog and Events

    ,Monika Debus konzentriert sich in erster Linie auf das Malen und in zweiter Linie auf das Bauen einer Form. Ihrer einfachen Art zu malen versucht sie durch eine einfache Plattenbautechnik zu entsprechen. Technisch komplizierte Dinge, die eine genaue Planung erfordern liegen ihr eher fern. Sie überlässt gerne dem Zufall eine gewisse Rolle.

    In einem Salzbrand bei niedriger Temperatur erhält die matte Oberfläche leichte Anflüge von Salz, die die Farben verändern und sie von hell nach dunkel modulieren. Pinselstriche werden sichtbar. Der Einfluß des Salzes ist nur zu einem gewissen Grad vorausbestimmbar, es kann eine Arbeit verbessern, sie aber auch zerstören.

    Die Stücke werden in einem Gasofen bei 1140°C in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt. Seit 1993 in Monika Debus ihr eigenes Atelier in Höhr-Grenzhausen und beschäftigt sich seitdem intensiv mit der Formensprache des keramischen Gefäßes.

    Seit 1999 ist sie kontinuierlich an Ausstellungen und Wettbewerben im In- und Ausland beteiligt. Die Präsenz ihrer Arbeiten in internationalen Sammlungen und Museen dokumentiert ihre autonome Position in der Keramik der Gegenwart.

    Monikas Debus Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Dazu gehören, der Sonderpreis des Wettbewerbs „Salzbrandkeramik“ der Handwerkskammer Koblenz  (2002),  der Westerwaldpreis für salzglasiertes Steinzeug und Porzellan (2004), zeitgleich der Judge’s Prize der Taiwan Ceramic Biennale in Taipei sowie die im Jahre 2005 erfolgte Einladung als dortiger  „Artist in Residence“ zu arbeiten sowie die Ernennung zum Mitglied der AIC – Académie Internationale de la Céramique.


    Des Menschen erstes Wort war A und hieß fast alles was er sah: z.B. Fisch, z.B. Brot, z.B. Leben oder Tod.“ (Morgenstern)

    Das Zusammenspiel organisch wirkender Formen und von Farbmalerei prägt die Arbeiten von Monika Debus. Versiert im Umgang mit Werkstoffen und Technik, schafft sie mit innovativer Gestaltungskraft aus Gefäß, Plastik und freier Malerei homogene Werke von künstlerischer Eigenwertigkeit.



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    Zu Gast: Cream aus Athen. Meiner Hauptstadt!

    St. Papadopoulou | December 17, 2017 | blog and Events

    Ich musste lange warten bis ich endlich das Paket aus Athen auspacken durfte. Weihnachten stand vor der Tür und die Ausstellung verzögerte sich. Trotz allen Hindernissen ist alles Heil letzten Dienstag angekommen.

    Wie der Transport stattgefunden hat, werde ich nicht verraten. Aber er ist genauso spannend wie ein schöner Krimi am späten Abend. Hand zu Hand Übergabe, jeden Tag in einer anderen Stadt. Wer ist der Ansprechpartner im Moment? Keiner weiß es genau. Wir vertrauen voll und ganz den Regeln des Handels. Die Firma würde nicht so lange überleben, wenn die Ware ständig verschwunden wäre … oder?

    Also müssen wir uns gedulden. Die Künstler ich und die Kunden, die die Gelegenheit hatten Werke im September kennenzulernen, als ich einige Stücke nach meiner Griechenlandreise im Koffer mitbrachte. Und das alles, weil die griechische Post keinen Bock hat, das Paket mit Keramik zu versichern. Die Ware musste trotzdem kommen!

    Und jetzt ist sie endlich da! Und kaum habe ich diese herrlichen kleinen… schneeweißen Schüsseln, Tassen und Becher ausgepackt… werden sie mir schon aus der Hand gerissen!

    Gutes Design, ausgezeichnetes Handwerk und mit so einer frischen und frechen Sinnlichkeit, die mich gefangen hält. In Ihrer Leichtigkeit vollkommen. Das ist was Cream Keramik ausmacht.

    Hinter Cream stehen die Künstler Giannis Mamoutzis und Haris Panousopoulosaus Athen. Als Katalysator im Atelier dienen ihnen ihre Spontanität und eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.

    Sie füllen sich sicher mit dem Umgang der Materie. Dabei bedienen sie sich aus einer breiten Palette an Pigmenten, Malmedien, Werkzeugen, Pinseln und sehr oft kommt sogar der Airbrush im Einsatz.


    Ab 14.12 in der Oberbadgasse 2, 69117 Alstadt Heidelbergs und solange der Vorrat reicht.

    "Beim Entstehen eines Werkes wollen wir ständig etwas neues entdecken, neue Bilder malen und dem Kunden die Gelegenheit geben etwas Einzigartiges in der Hand zu halten“.



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    Zu Gast: Athina + Vasilis Hatzimichailidis

    St. Papadopoulou | January 04, 2019 | blog and Events

    Athina und Vasilis Hatzimichailidis … für immer vereint                                                 

    Ich lernte die Arbeit des Keramikkünstlers Vasilis und der Keramikmalerin Athina das erste Mal im Sommer 2003 in einer Galerie auf der Insel Rhodos kennen. Die Galerie, die sich der Keramikkunst widmete, war in der mittelalterlichen Altstadt von Rhodos, welche 1988 als Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde.

    Foto oben. Die Ritterstraße (Odos Ippoton) in der Altstadt von Rhodos.

    Es war tatsächlich „Liebe auf dem ersten Blick“. Ich arbeitete damals an meiner Masterarbeit und war mir ziemlich sicher und stabil in meiner Berufung als Umweltwissenschaftlerin. Jung und naiv genug war ich um zu glauben, dass ich die Welt retten kann. Ich ahnte nicht, was für einen Einfluss diese Arbeit eines Tages auf mich und meiner Entscheidungen haben würde. Und so, wie es im Leben ist zog jeder nach dem Sommerferien weiter… in seinem Alltag und seinen Gedanken.

    Foto oben. Details von den Fischmotiven.

    Eine Erinnerung aber behielt ich. Ich kaufte einer Ihre Meisterstücke ein. Einen aus Platten geformten, aber sehr verformten, Teller mit vielen winzig kleinen Fischen auf einem türkisenen Hintergrund. Diesen schenkte ich einer geliebten Person. Er stand immer auf dem großen Esstisch der Familie und hieß die Besucher mit einer kleinen süßen Aufmerksamkeit willkommen. Immer wenn ich dort war wachte in mir die Erinnerung auf. Es vereinten sich Glücksgefühle, Bewunderung und die Neugier auf das Handwerk und auf die Ästhetik der beiden Künstler. Dieser eine Teller würde mich 14 Jahre später wieder zu Ihnen führen.

    Foto oben. Vasilis und Athina bei der Arbeit in ihrer Werkstatt in Thessaloniki - Griechenland

    Da die beiden es eigentlich gut meinen und nichts mit den Social Media zu tun haben wollen, ist es sehr schwierig sie online zu finden. Ich musste lange recherchieren, bis endlich ein gemeinsamer Freund mich Ihnen vorstellte. Er hat „ein gutes Wort“ für mich sprechen müssen damit die Verhandlungen beginnen konnten. Denn Deutschland, ob ihr es glaubt oder nicht, ist in der Tat sehr weit weg für die meisten Griechen. Nach sechs Monaten war es dann soweit. Im Herbst 2018 durfte ich 4 Pakete mit wunderschöner Keramik öffnen. Schön Präsentiert in meinem Atelier bewundere ich diese ausgezeichnete Arbeit jeden Tag. Denn eins steht fest. Es gibt nicht mehr so viele kleine Keramikbetriebe, die trotz der mühsamen Handarbeit, die Formgebung und die Malerei so beherrschen und einsetzen, dass ein solch einzigartiges Geschirr aus einer verlorenen Zeit noch anfertigen kann.

    Foto oben. Tassen, Teller und Schüsseln in verschiedenen Größen gestallten ein bewundernswertes Bild auf einem gedeckten Tisch.

    INFO

    Der kleine Familienbetrieb in Thessaloniki produziert seit 1985 hauptsächlich Gebrauchskeramik aus Steinzeug. Den Impuls für die Formgebung kommt von Vasilis. Viele der Stücke entstehen an der Töpferscheibe und einige werden aus Platten hergestellt. Die handbemalte Fischmotive, winzig kleine Granatäpfel, Zweige und wiederholende geometrische Motive werden sehr sorgfältig und in mehreren Schritten von Athina platziert. Sie benutzt dabei Farbkörper, Engoben und Oxide. Die Keramik wird bei oxidierender Atmosphäre und bei 1200 °C glattgebrannd. So entsteht ein wunderschönes, stabiles und spülmaschinenfestes Geschirr.                                                                                           


    Ab 04.01 in der Oberbadgasse 2, 69117 Altstadt Heidelbergs und solange der Vorrat reicht.

    In diesem Sinne, heiße ich alle herzlich zur Ausstellung mit den Keramikwerken von Athina und Vasilis Hatzimichailidis willkommen. Und wer weiß, vielleicht werdet auch Ihr die selbe Freude spüren und eins dieser Meisterstücke Eures nennen können.



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